Harnsteinarten

Harnsteine entstehen, wenn sich Salze im Urin zu Kristallen verbinden. Je nach Zusammensetzung unterscheidet man verschiedene Steinarten – das ist wichtig für Behandlung und Vorbeugung.

Calciumoxalat-Steine

Die mit Abstand häufigste Steinart. Begünstigt durch geringe Trinkmenge, viel Salz und tierisches Eiweiß sowie oxalatreiche Lebensmittel.

Calciumphosphat-Steine

Treten häufiger bei bestimmten Stoffwechselstörungen oder einem dauerhaft wenig sauren Urin auf.

Harnsäure-Steine

Entstehen vor allem bei saurem Urin, oft im Zusammenhang mit Gicht, Übergewicht oder Diabetes. Sie lassen sich häufig durch Medikamente auflösen.

Infektsteine (Struvit)

Bilden sich bei bestimmten Harnwegsinfektionen und können schnell wachsen. Neben der Entfernung ist die Behandlung der Infektion entscheidend.

Cystin-Steine

Selten und erblich bedingt. Sie treten oft schon in jungen Jahren und wiederholt auf und benötigen eine spezielle Betreuung.